HOME  |  ZENTRUM NOSOMI  |  EUROKAMPO

ELEKTROMAGNETISCHE  FELDBELASTUNG

 
Die Wirkung elektrischer und magnetischer Felder sowie elektromagnetischer Wellen im Niedrigdosisbereich wird in den letzten Jahren verstärkt diskutiert. 
 
Epidemiologische  Studien
 
In epidemiologischen Studien wird nach dem Zusammenhang zwischen einer Kranken- oder Todesstatistik und einer belastenden Größe gesucht. Es erfolgt eine Aufteilung in mehrere Belastungskategorien sowie eine unbelastete Kontrollgruppe. Hierbei treten meist folgende Probleme auf : - In der Regel nur sehr geringe Fallzahlen - Schlechte Erfassung der Belastung - Schlechte oder keine Erfassung von weiteren Faktoren - Existenz von Fenstereffekten (Gesundheitliche Auswirkungen zeigen sich nur innerhalb bestimmter Amplituden- und Frequenzbereiche --> sogenannte Amplituden- und Frequenzfenster) - Fehlen eines plausiblen Erklärungsmodells - Mangelnde Reproduzierbarkeit - Studien ohne positives Ergebnis werden möglicherweise nicht veröffentlicht ("Publikations-Bias")
 
Messungen  beim  Menschen
 
Hier werden Versuchspersonen exakt meßbaren äußeren Feldern ausgesetzt und Auswirkungen auf physiologische und psychologische Vorgänge ermittelt (z.B. Herz- und Pulsfrequenz, EEG, EKG, Veränderungen in Blut, Urin oder Hormonhaushalt, Gefühle und Wahrnehmungen etc.) Vorteilhaft ist hier eine einfache Wiederholbarkeit sowie eine leichte Kontrollierbarkeit von weiteren Faktoren. Problematisch ist die Begrenzung der Versuchsbandbreite aus ethischen Gründen sowie die Unmöglichkeit von Langzeitversuchen mit praxisnaher, aber kleiner Feldbelastung.
 
Tierversuche
 
Hier werden Versuchstiere in Gruppen exakt meßbaren äußeren Feldern ausgesetzt. Es werden gut kontrollierte Versuchsbedingungen angestrebt (Ernährung, Beleuchtung, Temperatur etc.). Vorteilhaft gegenüber Menschenversuchen ist hier, daß auch andere Parameter wie z.B. Tumorentwicklungen beobachtet werden können. Studien von synergetischen Effekten sind möglich (z.B. Kombinationswirkung von Feldern und Chemikalien) und auch längerfristige Versuche sind hier kein Problem mehr. Nach wie vor besteht jedoch das ethische Problem (Wie groß ist der Erkenntnisgewinn für den Menschen bezogen auf das den Tieren zugefügte Leid ?) sowie die nur bedingt mögliche Übertragbarkeit dieser Ergebnisse auf den Menschen.
 
Zellexperimente
 
Hier werden Zellkulturen äußeren Feldern ausgesetzt, wie z.B. Krebszellen, Bakterien oder Hefezellen. Als meßbare Parameter dienen Wachstums- und Stoffwechselprozesse sowie Chromosomenveränderungen. Vorteilhaft ist der geringe finanzielle und experimentelle Aufwand sowie die sehr gut kontrollierbaren Versuchsbedingungen. Von Nachteil ist, daß die Übertragung von Ergebnissen auf den Menschen extem schwierig ist: Die meisten Effekte treten nicht bei isolierten Zellen auf, sondern erst, wenn ganze Körperteile, ganze Organe oder der ganze Mensch einem Feld exponiert sind. Umgekehrt müssen Störungen auf Zellebene nicht unbedingt gesundheitliche Auswirkungen haben, da körpereigene Regelmechanismen diese wieder ausgleichen können.
 
 
                                                                                                                                                               zurück zur Übersicht

www.nosomi.at    Zentrum Nosomi - Allgemeinmedizin, Onkologie, Naturheilverfahren
© 2012 Zentrum Nosomi. Alle Rechte vorbehalten.